Habemus
praesidentem. Mit "Ampel"-Hilfe kam der alte Kandidat von Rot-Grün zurück. Und
die Kanzlerin musste klein beigeben.
Die Erklärung, die sie dafür fand mit Süßholz-Geraspel von ihrem Mann der
Freiheit, war in ihrer Verlogenheit schon auch was Besonderes. Derweil schaute
Gauck wie ein begossener Pudel in die versammelte Presse am
Sonntag-Abend.
Erst hinterher schlich sich ein Lächeln auf ihre Gesichter: gute Miene zum
hässlichen Spiel.
Dass Deutschlands Spitze jetzt ziemlich protestantisch und vom lutherischen
Pfarrhaus inspiriert ist, muss nicht das schlechteste Ergebnis sein, auch wenn
Gauck sicher kein Mann der Zukunfts-Themen ist.
Da wären Töpfer oder Göring-Eckardt schon geeignetere Kandidaten/-innen gewesen.
Bleibt noch das Thema Wulff und "Ehrensold". Spannend wird es sein, was die
Hannoversche Staatsanwaltschaft herausfindet. Alt-Alters-Präsident Scheel hat
dem Jung-Alters-Präsidenten Wulff schon mal zum Verzicht geraten, nachdem der ja
bei Amtsantritt auch geraten hatte, an der Summe oder den Modalitäten was zu
ändern. Aber Wulff hat gern Wasser gepredigt und Wein getrunken.
Derweil bauen die Ultraorthodoxen in Israel das Land zu einer
Mischung aus Ajatollah-Iran und Taliban-Festung um mit schwarz und dick
verschleierten Frauen, Geschlechtertrennung auf der Straße, während die
Palästinenser sich doch endlich zusammengerauft haben. Assad hat die Macht offenbar an
seine Geheimdienste abgegeben, die ihren Machterhalt mit Panzern aufrecht erhalten wollen. In
den USA raufen sich falsche Republikaner darum,
ob sie nun wieder Weltpolizist total spielen oder sich doch in die heimische
Prärie verkriechen sollen.
*
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