dresden ab 2010

 

 

Bunt wie beim Kindergeburtstag

Verdis „Un ballo in maschera“ (Ein Maskenball) zum Saisonauftakt

30.09.2011

MaskenballDie Aufführung beginnt stumm, bedeutungsschwanger. Nur millimeterweise hebt sich der Bühnenvorhang. Eine in einen nachtblauen Glitzermantel verhüllte Dame kommt auf den Laufsteg vor dem Graben. Sie zerfetzt Papierchen und knüllt sie zu Boden. Von der anderen Seite kommt eine jüngere Frau mit einem Knaben. Sie herzen sich. Später erfahren wir, es ist die Wahrsagerin Ulrica, die Amelia, die unglücklich in den Landesfürsten verliebte Ehefrau seines besten Freundes und späteren Mörders, trifft. Was die Szene bringt – man weiß es nicht. Und man fragt besser auch nicht.

Ulrica und AmeliaDas Theater, das man dann in den folgenden Stunden zu sehen bekommt, mutet ohnehin an wie beim Kindergeburtstag. Figuren in knallbunten, meist glitzernden Kostümen bewegen sich wie auf Kommando in Gruppen, strecken die Arme aus nach dem Conte. Wir haben uns doch alle lieb, soll das sagen, nicht nur Amelia liebt. So auch notiert es die junge Regisseurin Elisabeth Stöppler im Programmheft. Das ganze Leben ist ein Maskenball. Und in diesem Verdischen „Maskenball“ tragen alle Masken im Gesicht. Erst im Todes-Finale werden diese Masken samt den Kleidern abgelegt (Kostüme: Frank Lichtenberg). Der Chor steht dann in blütenweißer Unterwäsche, ein nackter Mann, wohl das alter Ego des Conte, durchwandert die Szene. Sie verurteilen Renato, dass er seinen Freund Riccardo erschossen hat, erschießen musste. Die Macht des Schicksals – wie die Liebe.

Der ConteKennte man nicht den aus der Historie abgeleiteten Inhalt der Oper, szenisch, durch die Personenführung, erfährt man hier davon wenig. Stöppler und ihre Bühnenbildnerinnen, Rebecca Ringst und Annett Hunger, berauschen sich stattdessen am fast permanenten Auf und Ab der in Segmenten steuerbaren Hubpodien. Auch die Beleuchtungsbrücke tanzt mit bei diesem mechanischen Ballett. Auch sängerisch wird man nur zum Teil fündig. Die beste Figur macht noch der Conte, Wookyung Kim, mit seinem kräftigen und doch farbenreichen Tenor. Den Pagen Oscar hat die Regisseurin stimmgerecht in eine Frau und eine weitere heimliche Geliebte des Grafen verwandelt.

Amelia und die GeisterCarolina Ullrich singt diesen Oscar. Ullrich ist zwar sicher in den Koloraturen und Spitzentönen, ihr fehlt allerdings das soubrettig Leichte der Partie – insofern fehlbesetzt. Auch Marjorie Owens als Amelia braucht bis zum Schlussakt, um ihr dann immer noch stark vibrato-getränktes Organ zum Leuchten zu bringen. Souverän mit samtenem Glanz die Staatskapelle unter Carlo Montanaro im Graben. Untadelig der szenisch allerdings kaum geforderte Chor. Am Ende gab es einen Orkan von Buhs fürs Regieteam, Bravos für die Sänger.

Szenisch kommt das Haus, wie es scheint, auch im zweiten Jahr der neuen, aus München importierten Intendantin Ulrike Hessler nicht so recht aus den Puschen. Aber Hessler setzt damit nur eine Linie fort, die in Dresden seit vielen Jahren zu beobachten und zu beklagen ist. Mit den knappen Finanzen allein lässt sich das nicht bemänteln, es fehlt an der Spitze das Gespür für kraftvolles, sinnliches Theater. Mit dem Semper-Bau als solchem und der exzellenten Staatskapelle allein kann das Haus auf Dauer nicht bestehen, wenn es interessant bleiben will fürs Publikum.


Unter verstärkter Beobachtung

Kurt Weills „Street Scene“ deutsch

19.06.2011

Die WohnwabeEine moderne Wohnblock-Fassade. Viele kleine Balkon-Waben mit Jalousien. Vor der Eingangs-Glastür die paar Stufen einer breiten Treppe. Die wird der bevorzugte Aufenthaltsort der Hausbewohner, und die schmale Spielfläche davor mit der Rampe. Dorthin treten sie meist, wenn sie singen.

Eine amerikanische Oper wollte der 1933 aus Deutschland zwangsweise emigrierte Kurt Weill schreiben. Und mit der 1947 am New Yorker Adelphi Theatre uraufgeführten Oper „Street Scene“ hat er sich diesen Traum (nach dem Vorbild von Gershwins „Porgy and Bess“) erfüllt. Rose und Sam - das verhinderte PaarDie „Straßen-Szene“, nach dem Schauspiel von Elmer Rice, ist ein 1929 mit dem Pulitzer-Preis dekoriertes Stück über Alltagsprobleme kleiner Leute im sommer-heißen Weltstadt-Dschungel New York: mit kleinlichem Getuschel, Liebesdramen, Wohnungsräumung, Mord aus Eifersucht. Die Vorlage hat Weill verdichtet, sie nach Art einer Nummernoper mit Arien, Duetten, Ensembles, Songs und rockiger Tanzmusik ausgestattet. Aber heimisch in Europa wurde das Werk nie. Die Rechte-verwaltende Weill-Stiftung pochte nach dem amerikanischen Musical-Prinzip eng auf Einhaltung einer vorgegebenen Modell-Inszenierung mit traditioneller New Yorker Häuserfassade als Spielort.

In Dresden ist das jetzt anders. Ein junges Team mit der Regisseurin Bettina Bruinier, mit Volker Thiele (Bühne) und Mareile Krettek (Kostüme), sollte Kurt Weill, der 1926 mit seiner Erstlings-Oper „Der Protagonist“ unter Fritz Busch hier einen frühen Erfolg hatte, zurück holen an die Semperoper. EiscremeGenutzt haben die jungen Theatermacher ihre Chance, eine neue packende Modell-Inszenierung zu kreieren, nicht. Es ist Steh-, Sitz-, Rampen-, Händering-Theater ältester Schule mit ein paar Tanzeinlagen, einem aufwändigen Bühnenbild und ansonsten viel gespreizter Langeweile, zumal in der ersten Hälfte. Gewiss – Weills Drehtür-Dramaturgie mit ständig kurz auf- und wieder abtretendem Personal ist nicht einfach zu realisieren. Das erfordert schon einige Fantasie. Etwas spannender wird es in der zweiten Hälfte, wenn sich die Konflikte zuspitzen.

Roses Eltern - sie noch nicht ermordetImmerhin stimmlich ist das rollenreiche Stück in Dresden gut besetzt. Zumal die Rose Maurrant – eine junge umschwärmte Frau, die ihren eigenen Weg sucht, kurz gehalten von einem strengen Vater, und mit einer Mutter, die der häuslichen Enge entfliehen will –, immerhin diese Tochter Rose erhält von Carolina Ullrich klare Konturen. Simeon Esper, als ihr ernsthaftester Freund Sam Kaplan, kann sich mit einem gut gestützten Tenor profilieren. Beide zusammen bilden eine Art Anker in dem ansonsten dahin-plätschernden Arrangement. Jonathan Darlington und die kleine Auswahl von Musikern der Staatskapelle spielen ihren Weill recht flott und klangschön. Und so kann man mancherlei Anklänge erkennen an des Komponisten kurz vor und während der Emigration geschriebene, „noch-europäische“ Werke wie „Silbersee“, „Die sieben Todsünden“, „Kuhhandel“, auch wenn die deutsche Fassung nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

„Street Scene“ zum Abschluss der ersten von der neuen Intendantin Ulrike Hessler verantworteten Spielzeit an der Semperoper: Wirkliche Höhepunkte brachte sie nicht, und es sieht in der nächsten Saison den Ankündigungen nach nicht besser aus. Anzuerkennen ist zwar das Bemühen der Intendantin, möglichen jungen Talenten eine Chance zu geben. Sehr professionell oder gar musikalisch scheinen die Maßstäbe bei der Auswahl nicht. Und das, wo das Haus nun mit der Kooptierung als Salzburger Oster-Festspiel-Partner unter verstärkter Beobachtung steht.


 

Stellungswechsel beim Gel-Haar-Nero

Die Semperoper versucht sich an Monteverdis „Poppea“

02.04.2011

Neros "Palast"Der Orchestergraben ist ganz hochgefahren. Die Musiker sitzen links an der Seite. Rechts auf der Vorbühne ein Tischchen mit Thermoskanne und Bechern. Die Haushälterin tummelt sich da gewichtig mit Knopf im Ohr und Sprechfunk-Mikro. Dazu Wachleute und weiteres Personal, das nach und nach durchs Parkett hereintrudelt und sich an den Kleiderschränken in Dienstkluft wirft. Das übliche Bild, wie man es heute bei „Herrschers“ aus dem Fernsehen kennt.

Nero & Poppea im SchrankzimmerNeros Palast ist ein Karussell-artiger Pyramiden-Aufbau, schickes Design. Unten in der Garage, Parkbucht 9, hat der unglückliche Ottone, der seine Geliebte Poppea soeben an den Ober-Macho verloren hat, seinen ausgebeulten PKW abgestellt. Das perfekte Liebesnest und -bett für die dann wieder aufgewärmte Freundin Drusilla. Eine Etage höher taumelt die Liebes-Aufsteigerin Poppea aus ihrem Schlaf- ins Schrankzimmer, wo Nero sich von ihr verabschiedet. Ottavia - dieKleiderfrageOttavia, Neros Verflossene, hat noch eine Etage höher ihr Boudoir mit Kleiderschrankwand und der schweren Aufgabe, das richtige Kleid zu wählen. Ganz oben steht Neros Herrschaftsthron, ein gläserner Bürotisch mit Ledersesseln; oder der Chef lässt sich gerade ablichten von seinen Bediensteten fürs Werbeposter.

Ottone - Drusilla: aufgewärmte LiebeUnter dem Motto "Eine Frau will nach oben" hat sich ein junges Team daran gemacht, die Figuren von Monteverdis letzter Oper „L‘incoronazione di Poppea“ ins Heute zu übersetzen: Regisseurin Florentine Klepper, Bühnenbildner Bastian Trieb und Kostümbildnerin Chalune Seiberth. Dass man bei ihrem Versuch oft nicht recht weiß, wer wer ist, kümmert weiter nicht. Ständig wird in diesem Palast gewuselt. Kaffeebecher werden gefüllt, sogar der Dirigent bekommt einen geboten. Personen und Einkaufstüten werden gecheckt, Golfschläger oder in Plastik gehüllte Leichen transportiert, rote Teppiche aus- und wieder eingerollt. Nero beim Foto ShootingSeneca, der in der Historie ja etwas zwielichtige Moralist, ist hier ein grauer Aktenträger, der sich mit von oben angelieferter Pistole und schön rotem Blutfleck auf den weißen Badkacheln verewigen muss – wonach das Hauspersonal alle Hände voll zu tun hat. Für die Krönungsszene des neuen Super-Paars wird ein Hänger mit Balkon-Tribüne herabgelassen, Feuerwerk darauf projiziert. Die Fernsehteams bringen sich in Stellung. Und dann kommt einer von Neros Sherpas, der sich offenbar abgesetzt hat oder abgesetzt wurde, und verlautbart ein stummes Treppen-Statement.

Monteverdis „Poppea“-Oper gibt es nur als dürres Skelett, das man mit Fleisch aufpolstern muss. Aus den beiden existierenden Manuskripten von Aufführungen in Venedig und Neapel hat Dirigent Rubén Dubrovsky eine Mischfassung hergestellt. Das neue Glamour PaarAuf Ritornelle, die den unendlichen Redefluss gliedern würden, hat er fast ganz verzichtet. Die mit historischen bzw. historisierenden Instrumenten bestückte Capella Sagittariana bietet zwar ein authentisches Klangbild. Ohne instrumentale Haltepunkte im Orchester und mit der mittlerweile von jeder Bühne bekannten Pseudo-Realismus-Optik mit reichlich déjà-vus und wenig Substanz wirkt das aber doch bald arg ermüdend. Sängerisch kann eigentlich auch nur Georg Zeppenfeld als Seneca mit seinem profunden Bass voll überzeugen. Franco Fagioli als Gel-Haar-Nerone hat eine etwas enge kehlige Counterstimme, Nicole Heaston ist eine üppige Poppea (die historische soll eine der schönsten Frauen des Reichs gewesen sein, die den halben Tag mit ihrer Schönheitspflege verbrachte). Rebecca Raffell gibt die ruppige Arnalta. Mit barocker Oper hat man in Dresden noch wenig Erfahrung. Dass Monteverdis Musik kaum zu diesem Setting und auch nicht so recht zu diesem Raum passt, störte das Publikum aber wenig: Am Ende fast eitel Freude.


Kaltes Biest

Antonín Dvorák „Rusalka“

11.Dez. 2010

Rusalka als FischkörperNach Brüssel und Graz ist Stefan Herheims Fassung von Dvoráks „Rusalka“ nun an der Dresdner Semperoper angelandet. Dort ist Herheim neuerdings nominell Chefregisseur. Eine originale Semperopern-Premiere wird der Vielbeschäftigte an der Elbe allerdings erst in späteren Jahren abliefern.

Herheims „Rusalka“ ist aufwändig, temporeich und kunterbunt. Rusalka, die Nixe aus Meerestiefen, ist bei ihm eine Hure, in die sich ein Matrose verknallt. Allerdings vermisst er bei ihr die heiße Leidenschaft – was von einem kalten Meereswesen natürlich auch etwas viel verlangt ist. Und so findet man diesen „Prinzen“ bald im Bett einer warmherzigen Rivalin. Am Ende gibt’s ein Unglück mit Todesfolge, das die Semperopern-Tatort-Kommissare und ihre KT aufklären müssen, derweil die mit platinblond-polanger Perücke stöckelnde Undine in den hüfthohen Silberstiefeln und mit dem silbrigen Ledermantel sich schon wieder den nächsten angelt.

Rusalka als NutteNatürlich bekommt man im hochmobilen Set von Heike Scheele (Bühne) und Gesine Völlm (Kostüme) auch die Assoziationen der Unterwasserwelt geliefert mit einer wasser-durchsprudelten Litfaßsäule, dazu Vetteln mit Hängebrüsten, die auch mal als fromme Betschwestern aus der Kirche stürzen, einen Sexshop mit wild tanzenden Sextoy-Puppen, der sich zum Brautmoden-Laden oder zur Fleischerei mit Schweinehälften wandelt, eine Bar, deren Tresen auf die Straße fährt, um Besucher von ihren Satelliten-Schüsseln weg auf die Hocker zu keilen. Oder auch Nixen, die durchs Gaze-Wasser nach oben tauchen. Dramaturgie-inspiriertes, assoziatives Bilder-Theater ist das – und in Dresden nicht ganz neu. Es kehrt die Opferperspektive um und spielt mit der Komödiantik des Rollentauschs.

Gemacht ist das bis in die Applausordnung sehr modern auf Wirkung – egal, wenn sich der Erzählfaden allmählich verheddert. Gesungen wird in Tschechisch. Tomáš Netopil kann die Staatskapelle zu einem einfühlsamen Begleitinstrument motivieren. Tatiana Monogarova gibt eine auch stimmlich höchst flexible Rusalka, der fixe Georg Zeppenfeld den betrogenen Wasser-Mann, der aus Eifersucht zum Mörder wird. Viel Beifall am Ende, aber auch ein paar Buhs fürs Team. Man hat hier durchaus eine Attraktion zur Jahreswende, auch wenn der Abend mit zwei Pausen viel zu lang ist. Und berührend wie Rusalkas berühmtes Lied an den Mond ist er auch nicht.


Memento des Widerstands

„Daphne“ von Richard Strauss zum Auftakt der neuen Intendanz

02.10.2010

Daphne und Apolls LichtAls ein „einziges Musikwunder“ bezeichneten Kritiker die späte Oper von Richard Strauss nach der Uraufführung 1938 in Dresden. Wegen des als „gipsern“ geltenden Librettos gilt sie als kaum spielbar. Jetzt hat die Intendantin der Dresdner Semperoper, Dr. Ulrike Hessler, zum Auftakt ihrer Amtszeit einen neuen Versuch damit unternehmen lassen.

Die Geschichte von dem jungen Mädchen Daphne, die ihrem Jugendfreund Leukippos sich verweigert, dann als der Lichtgott Apollo auftaucht diesem sich hinzugeben nicht mehr abgeneigt ist, verlegt Regisseur Thorsten Fischer in die Entstehungszeit des Werks. Seine Daphne ist Sophie Scholl, die erst bei der Hitlerjugend mitmacht, dann zur Widerstandskämpferin wird. Flugblätter werden gleich in der ersten Szene geworfen. Am Ende geht sie wie alle Leidensgenossen in den Tod, ein sehr berückendes Bild, wie sie über die breite Treppe nach oben steigt und dann sich neben ihren Freund Leukippos legt, während die anderen Opfer mit Händen wedeln, als wären es die Zweige des Lorbeerbaums, in den die Daphne des Mythos, auf ein gelebtes Leben verzichtend, sich verwandelt.

Daphne=Sophie und Gestapomann ApollDer junge israelische Dirigent der Premiere, Omer Meir Wellber, gefördert von Daniel Barenboim, designiert als Nachfolger von Lorin Maazel in Valencia, bringt zumal diesen Schluss der Oper mit der Staatskapelle wunderbar wispernd zum Klingen. Überhaupt versteht er glänzend, die Farben des Orchesters zu mischen, die Klangbalance fein auszutarieren. Nie haben die Sänger Mühe, im Orchesterklang zu „verschwinden“. Camilla Nylund ist eine schlank und leicht intonierende Daphne, Ladislav Elgr der erst im Jenseits belohnte Mitstreiter Leukippos (das „weiße Pferd“) und Robert Dean Smith der in Gestapo-Uniform agierende Apoll.

Gewiss muss man Strauss‘ späte „Daphne“ in den historischen Kontext einordnen. Fischer bezieht sich auch auf eine Textstelle der Sophie Scholl, wo sie sich wünschte, in höchster Not die „Rinde eines Baums“ zu sein. Andererseits sind Strauss‘ späte Opern auch immer Testamente des Abschieds, des Entsagens. Und der Scholl-Bezug, den Fischer herstellt, klappert doch erheblich, was denn ein Teil des Publikums auch am Ende mit einem Buhkonzert für die Regie quittierte.


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