Personal

G.F.Kühn 2010geb. im Oberfränkischen Wirsberg (nahe Bayreuth), Mitglied im Windsbacher Knabenchor 1954-63 und als "Orgelfamulus" die rechte Hand seines Leiters Hans Thamm. Studium Toningenieur in Düsseldorf. Zweit-Studium Musikwissenschaft mit deutscher Literatur und Italianistik in Hamburg (bei Georg von Dadelsen: Schwerpunkt Bach-Edition), ab 1969 an der TU Berlin (bei Carl Dahlhaus, Schwerpunkt Musikästhetik, Romantik, Wagners Musiktheater, Neue Musik).

Ab 1972 Arbeit als freier Musikkritiker und -Journalist. Ständige (von den "Organen"; gut bewachte) Reisen in die DDR. Vor allem die Regie-Arbeiten von Ruth Berghaus und Peter Konwitschny, dazu die neue Musikszene der DDR hat er für die Bundesrepublik entdeckt und fruchtbar gemacht. Erkundungen aber auch in allen Winkel der Welt: sei es auf Galapagos, der Osterinsel, in den Felsenkirchen von Lalibela (im äthiopischen Hochland), in Peru, Indien, Pakistan, Taiwan, Tahiti oder Amerika von Kalifornien bis Alaska; sei's bei der Einweihung des Sydney Opera House 1973) oder beim Musikfestival von Tashkent (2000).

Arbeiten fürs Radio (heute vor allem DLF, NDR), für einige Print-Medien wie Neue Zürcher Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Stereoplay oder für die Online-Ausgabe der Opernwelt kultiversum. Mitarbeit an diversen Buch-Projekten (Berghaus, Biermann, Konwitschny) und Lexika. Mitglied in Jurys. Gelegentlich dramaturgische Recherchen für Inszenierungen.